Sonntag, 25. April 2010

Kleines Schweinchen, große Sorgen

Fiona konnte leider nicht ihre Zähne von der Wunde lassen und hat sie von Cent-Stück-Größe auf 2-Euro-Stück-Größe aufgeknabbert. Damit fing sie am Freitag abend an. Natürlich waren wir beide am Samstag gleich wieder beim Tierarzt. Der hat nochmal einiges an Talg aus der Wunde entfernt. Um eine OP kommen wir jetzt nicht herum. Wir haben morgen den Termin.
Ich habe noch nie ein Schweinchen operieren lassen und bin sehr aufgeregt. Schweinchen-Narkosen sind wohl eher schwierig, aber der Tierarzt sagt, dass er Fiona nicht so tief in Narkose legen wird, da die Wunde ja mehr äußerlich ist. Sorgen mache ich mir vor allem um die Tage nach der OP. Ich weiß noch gar nicht, ob ich ihr Medikamente einflößen muss. Wenn ja wird es extrem schwierig. Es ist ja schon beinahe unmöglich ihre Wunde zu versorgen (zu zweit wohlgemerkt!). Fiona ist ein sehr willensstarkes Schweinchen. Wenn sie nicht will, dann will sie nicht. Punkt. Auf jeden Fall wird sie eine Halskrause bekommen, damit sie die Wunde nicht wieder aufbeißt. Ich hoffe, dass sie sich die nicht irgendwie selbst auszieht, beißt und dann stark blutet, während wir arbeiten sind oder schlafen.
Fotos von der Wunde im jetzigen Zustand erspare ich euch, das ist echt nicht schön.

Wir waren heute in unserem eigentlichen Lager in Freienfels. Von der Sonne habe ich direkt einen an die Waffel gekriegt und schwarze Punkte gesehen. Glücklicherweise durfte ich in einem der Zelte der anderen ein kleines Nickerchen halten. Nebenbei habe ich mit eine neue Umhängetasche genäht aus Wolle und Leinen. Die werde ich euch später mal zeigen.

Kommentare:

  1. ohje...ich wünsch dir viel durchhaltevermögen;)
    und dem schweinchen viel glück...
    das packt die sicher....

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  2. Arme Fiona... Ich kenn das gut, sowas hatte meine Polly damals auch, wenngleich ich grade unsicher ist, ob es ne Zyste war oder sowas wie deine Fiona jetzt hat. Das war auch hinten am Po aber weiter oben auf dem Rücken. Da mussten wir dann ständig mit Wattestäbchen und kaltem Kamillentee die Wunde aussäubern, weil da auch immer wieder Talg und Eiter drin war.

    Ich wünsche dir, dass Fiona das ganz schnell wieder los wird! Das ist wirklich was, was kein Schweinchen braucht...

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