Freitag, 29. April 2011

Tonkabohnen-Eis

Ich habe diese Woche ein neues Eis kreiert. Und das schmeckt so lecker, dass ich es euch nicht vorenthalten kann. Das Gute ist, dass man keine Eismaschine dafür braucht, also kann es jeder der möchte nachmachen.




Tonkabohneneis

200 g brauner Zucker
350 ml Wasser
125 g Crème double
400 g Mascarpone
1/2 geriebene Tonkabohne

Zucker und Wasser im Topf erhitzen bis der Zucker aufgelöst ist, dann zum Kochen bringen und ca. 10 Minuten bei offenem Topf köcheln lassen. In der Zwischenzeit die halbe Tonkabohne reiben (geht auch mit Gemüsereibe wenn man keine Muskatreibe hat). Topf vom Herd nehmen, geriebene Tonkabohnen hineinrühren und vollständig abkühlen lassen.
Den entstandenen Sirup mit Crème double und Mascarpone vermischen und mit einem Schneebesen oder einem Handmixer ordentlich aufschlagen. Dann in Formen gießen, mit Frischhaltefolie bedecken und ab in die Tiefkühltruhe.
Falls man eine Eismaschine hat, kann man es natürlich auch in der Eismaschine zubereiten. Da die Zutaten aber sehr (!) gehaltvoll sind, ist das überhaupt nicht nötig. Es bilden sich keine Kristalle.

Als Formen habe ich niedliche Eiswürfelformen (die Seesterne) und Silikon-Gespenstermuffinformen benutzt. Man kann aber auch die komplette Eismasse in eine Kastenkuchenform gießen und das Eis hinterher in Scheiben schneiden.

Jetzt aber nochmal zwei Warnungen:
1. Dieses Eis ist definitiv nicht diätgeeignet.
2. Tonkabohnen soll man immer mit Vorsicht genießen (k.A. warum). Mehr als eine halbe Bohne sollte man nicht verwenden. Ich denke, dass das dann sowieso zu viel wäre. Bei einer halben Bohne ist das Aroma perfekt. *find*

Sonntag, 24. April 2011

Projekt: Outfits fürs WGT - Teil VII: Lackrock ist fertig

Jaaa... der Lackrock ist fertig! Und das schon seit einigen Wochen.
Für mein erstes Teil aus Lack bin ich mächtig stolz drauf.

 Zuerst habe ich aus Nahtband und Ösen Ösenband gebastelt.

Es stellte sich heraus, dass Tesa ein wundervolles Helferlein bei der Lackverarbeitung ist.

Auf jede Naht kam ein Ösenband.

Unterrock aus mittelschwerem Baumwollköper, ebenfalls aus 7 Teilen plus Bund.

Damit der Rock besser zu mir passt, hab ich eine Spitzenborte an den Unterrock genäht.

Überrock mit Bund...

... bei dem ich leider einen Denkfehler gemacht habe, und er dementsprechend zu groß war.
 

 Dann habe ich kurzerhand Abnäher in den Bund gepfuscht. Sieht nicht ganz so super aus, aber ich habe dann ja sowieso was drüber.

Backpapier ist auch nur zu empfehlen. Das hatte ich auch unter dem Nähfüßchen kleben.

Oberrock mit Schrägband eingefasst:

Auf jedes Nahtband gab es dann noch je einen D-Ring zur Deko.

Die D-Ringe sind z.T. sehr schief, aber da hatte ich keine Lust mehr und wollte nur noch fertig werden.

Fertig!!!

Hinten gibt es zwei D-Ringe.

Mit einem Tüllröckchen drunter:

Samstag, 23. April 2011

Chips statt Schokohasen

Bevor ich hier mal endlich mit meinen Nähprojekten weitermache, gibt es jetzt für zwischendurch eine kleine alberne Osterbastelei.

Bevor ihr euch gleich wundert: ich verschenke (neben "normalen" Ostersachen) eine Packung Pringles zu Ostern! Aber da die ja so gar nicht österlich aussieht, habe ich sie ruckzuck verpackt. Vorher:

Einen Stoffrest, Filz, zwei Wackelaugen und fünf Minuten später: